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Bescheid wissen spart Zeit und Geld – und schont die Nerven: Interessante Links für alle, die ihr Zuhause sicherer machen und die Möglichkeiten individueller Wohnwelten ausloten wollen.

Ob Neukauf eines Elektrogeräts oder komplette energetische Sanierung eines Altbaus – es lohnt sich vor jeder Investition genauer hinzusehen. Zum Beispiel auf dieEnergieeffizienzklasse eines Gerätes, die aktuellen Förderprogramme von Bund und Ländern und die Angebote vieler anderer Initiativen.

Glossar zu ausgewählten Fachbegriffen:

Noch Fragen? Gerade bei Sicherheits- und Energiesparlösungen bringt der technische Fortschritt immer wieder Neuerungen mit sich und auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen ändern sich oft von Jahr zu Jahr. Hier haben wir einige Fachbegriffe kurz erläutert, die Ihnen in diesem Magazin oder in anderen Zeitschriften begegnen werden.

  • Außenraumüberwachung
    Die technische Überwachung der Außenanlage eines Gebäudes (z. B. Hof, Garten, Zufahrtsweg) mittels Sensoren wie z. B. Bewegungsmeldern.
  • Bedarfsausweis
    Eine von zwei Varianten des Energieausweises. Macht objektive Angaben zum Energiebedarf – ermittelt auf der Grundlage einer technischen Analyse der Bausubstanz und der Heizungsanlage. Siehe auch > Verbrauchsausweis.
  • dena
    Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) stellt Fachleuten und Verbrauchern umfangreiche Informationen zum Thema Energieeffizienz im privaten Haushalt bereit. Jede Menge Praxistipps gibt es auf » www.stromeffizienz.de
  • Einbruchmeldeanlagen
    Mechanische und elektronische Überwachungssysteme, die bei einem Einbruch Alarm auslösen oder das Licht einschalten, um eine abschreckende Wirkung zu erzielen.
  • Energieausweis
    Seit 1.1.2009 Pflicht für alle Wohngebäude. Muss bei Vermietung, Verpachtung oder Verkauf vorgelegt werden und dokumentiert den energetischen Zustand des Gebäudes.
  • Energieeffizienzklasse
    Die so genannte Energieeffizienzklasse (A/B/C/D/F/G) ist eine Bewertungsskala für den EU-Energie-Aufkleber, der deutlich sichtbar an jedem Elektro-Haushaltsgerät angebracht sein muss.
  • Energieeinsparverordnung
    Die Energieeinsparverordnung (EnEV) wurde aus der Wärmeschutzverordnung und der Heizungsanlagenverordnung gebildet und zählt zu den zwingend einzuhaltenden Bauvorschriften. Die erste Fassung erschien 2002. Die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV 2007) gilt bis einschl. 30. September 2009 und schreibt die bautechnischen Energiestandards zu einem effizienten Energieverbrauch für Neu- und Umbauten fest. Sie gilt für Wohngebäude ebenso wie für Betriebe und Büros. Ab 1. Oktober 2009 gilt die neue, verschärfte Energieeinsparverordnung (EnEV 2009).
  • Energiemonitoring
    Die Erfassung, Kontrolle und Steuerung von Energieverbrauch und -kosten über ein zentrales Bedienpanel.
  • Energetischer Zustand
    Die energetische Qualität eines Gebäudes. Gebäude mit gutem energetischem Zustand sind wärmegedämmt und nutzen Energiesparlösungen, Gebäude in schlechtem energetischem Zustand verschwenden kostbare Energie – vor allem Heizenergie.
  • Hauskommunikation
    Alle Anlagen und Geräte, die der Kommunikation innerhalb der Wohnbereiche dienen – zum Beispiel Haustelefon, Klingel-, Türöffner-,Türsprech- und Videoanlage oder auch Brandmeldeanlage.
  • KNX
    Das Kürzel KNX („KONNEX“) steht für ausgereifte, intelligente Vernetzung moderner Haus- und Gebäudesystemtechnik gemäß EN 50090 und ISO/IEC 14543. KNX ist heute der weltweit gültige Standard für Haus- und Gebäudesystemtechnik und ermöglicht die zentrale, bedarfsgerechte Steuerung aller technischen Einrichtungen im Gebäude – von der Beleuchtung über Heizung und Jalousien bis zur Belüftung und Sicherheitstechnik.
  • Leerlaufverluste
    Der Strom, der von Elektrogeräten in Bereitschafts-Betrieb oder Stand-by-Modus verbraucht wird, während diese nicht genutzt werden. Leerlaufverluste summieren sich über das Jahr zu beachtlichen Beträgen: Jedes Jahr wird in der Bundesrepublik Deutschland aufgrund von Leerlaufverlusten elektrische Energie in einer Größenordnung von vier Milliarden Euro (Stand: 2008, Quelle: Umweltbundesamt) verschwendet. Das entspricht in etwa dem Stromverbrauch einer Großstadt wie Berlin. (Quelle: Umweltbundesamt) Deshalb empfiehlt sich die Verwendung von > Steckdosenleisten mit Schalter.
  • LED-Lampen
    Abkürzung für: Light-Emitting-Diode. Halbleiterbasierte Lampe, deren Lichtausbeute etwa zehn Mal so groß ist wie bei einer herkömmlichen Glühlampe. Die Vorteile sind hohe Energieeffizienz, lange Lebensdauer und die Vielfalt an Farben. LED-Lampen eignen sich ideal für Dauerbetrieb, z.B. bei Orientierungslicht oder Akzentund Effektbeleuchtung. (Quelle: » www.verivox.de)
  • Panikschalter
    Ein zentraler Schalter – entweder für einen Alarm oder für die Lichtsteuerung, um Haus und Garten sofort in abschreckendes Licht zu tauchen, wenn man ein verdächtiges Geräusch hört.
  • Photovoltaik
    Die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in Strom, der entweder selbst genutzt werden kann oder ins öffentliche Netz eingespeist wird – siehe > Solarstromvergütung.
  • SmartHome
    Vielfach benutzter Begriff für das intelligent vernetzte Zuhause (auch: Digital Home). Zugleich der Name einer Initiative, die Produkte und Dienstleistungen für das vernetzte Zuhause im „SmartHome Paderborn“ in realistischer Nutzungsumgebung zeigt.
  • Solarthermie
    Die Umwandlung von Sonnenenergie in nutzbare Wärmeenergie, zum Beispiel für die Erwärmung von Brauchwasser oder zur Unterstützung der Heizung. Die Installation einer Solarthermieanlage ist ein aktiver Beitrag zur Verringerung der klimaschädlichen CO2-Emissionen.
  • Solarstromvergütung
    Für Photovoltaikanlagen, die 2009 in Betrieb genommen werden, schreibt das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) Mindestvergütungssätze für ins öffentliche Netz eingespeisten Ökostrom vor. Bei Anlagen an oder auf einem Gebäude mit einer Leistung bis 30 Kilowatt gibt es (ab 2009 gerechnet) eine Vergütung von 43,01 Cent pro Kilowattstunde.
  • Steckdosenleiste, schaltbar
    Laut einer Studie des Verbands der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) lässt sich der Stromverbrauch bei Elektrogeräten um bis zu 77 Prozent reduzieren, wenn das Gerät an eine ausschaltbare Steckdosenleiste angeschlossen oder nach dem Gebrauch einfach der Stecker gezogen wird. (Quelle: » www.verivox.de)
  • Überspannungsschutz
    Schutz elektrischer und elektronischer Geräte vor zu hohen elektrischen Spannungen, hervorgerufen durch Blitzschlag oder Entladungen anderer elektrischer Systeme.
  • Verbrauchsausweis
    Eine von zwei Varianten des Energieausweises. Gibt den tatsächlichen Verbrauch in den vergangenen drei Jahren für Heizung und Warmwasserbereitung an. Siehe auch > Bedarfsausweis.
 

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